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Arabische Grammatik

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    Aufgrund der schnellen Ausdehnung des Islams im 8. Jahrhundert lernten viele Leute Arabisch als eine Verkehrssprache. Deswegen wurden die ehemalige Abhandlungen der arabischen Grammatik meistens von Nicht-Eingeborenen geschrieben.

    Herkömmlich sind die Grammatikswissenschaften sind in vier Branchen geteilt:
    al-lugah (Lexikon) bezieht sich auf Wortschatzsammlung und -erklärung.
    at-ta-rif (Morphologie) Festsetzung der Form einzelner Wörter.
    an-na-w (Syntax) hauptsächlich Flektierung (i-rab), die in Dialekten schon verloren ging.
    al-istiqaq (Herleitung) Untersuchung über Wörterursprung.

    Substantiv:

    Das arabische Substantiv kann einen von den drei folgenden Bestimmtheitszustand nehmen: das bestimmte, das unbestimmte oder das verbindende. Das bestimmte Wort ist mit dem Artikel al- gekennzeichnet. Das unbestimmte Wort is mit der Beendigung -n (Nunation) gekennzeichnet. Das Verbindungswort bleibt unbezeichnet und gescheht im ersten Teil einer genitiven Konstruktion.

    Persönliche arabische Fürwörter :

    Singular:
    Ich - anaa, z.B.: anaa katabtu - Ich schrieb.
    Du (Maskulinum) - anta, z.B.: anta katabta - Du schriebst.
    Du (weibliche Form) - anti, z.B.: anti katabti - Du schriebst.
    Er (Maskulinum) - huwa, z.B.: huwa kataba - Er schrieb.
    Sie (weibliche Form) - hiya, z.B.: hiya katabat - Sie Schrieb.

    Plural:
    Wir - naHnu, z.B.: naHnu katabnaa - wir schrieben.
    Ihr (Pl. maskulinum) - antum, z.B.: antum katabtum - Ihr schriebt.
    Ihr (Pl. weibliche Form) - antunna, z.B.: antunna katabtunna - Ihr schriebt.
    Ihr beide (dual Mask. und weibliche Form) - antumaa, z.B.: antumaa katabtumaa - Ihr beide schriebt.
    Sie (mask.) - hum, z.B.: hum katabuu - sie schrieben.
    Sie (weibl.) - hunna, z.B.: hunna katabna - sie schrieben.
    Sie beide (dual mask.) - humaa - humaa katabaa - sie beide schrieben.
    Sie beide (dual weibl.) - humaa - humaa katabataa - sie beide schrieben..

    Zwei Arten arabischen Sätzen:

    1. der Verbalsatz: Der Satz fängt mit einem Verb an und danach kommt das Subjekt. Das Verb ist immer im Singularform, auch in den Fällen, wo die Subjekte dual oder plural sind. Beispiele zum Verbalsatz:
    dhahaba abiy ila Cairo - wörtliche Übersetzung - ist gegangen mein Vater nach Kairo. Aber, es bedeutet - Mein Vater ist nach Kairo gegangen.
    raja'a abiy min Cairo - wörtliche Übersetzung - zurückkam mein Vater von Kairo. Aber es bedeutet - Mein Vater kam von Kairo zurück.
    la'iba al-waladaani - Beide Knaben spielten (dual).
    la'iba al-awlaadu - Die Knaben spielten.
    Wie Du es merken kannst, Das Verb ist immer im Singularform, auch wenn das Subjekt in Dual- oder Pluralform ist.

    2. der Nominalsatz: Der Satz beginnt mit dem Substantiv bzw. dem Subjekt und der Rest folgt. Das Verb muß im Zahl und Geschlecht mit dem Subjekt dekliniert werden.. Beispiele zum Nominalsatz:
    abiy raja'a min Cairo - Mein Vater kamm von Kairo zurück.
    akhiy kataba - Mein Bruder schrieb.
    al-waladu la'iba - Die Knaben spielten.
    al-waladaani la'ibaa - Beide Knaben spielten (dual).
    al-awlaadu la'iboo - Knaben spielten (Knaben ist plural= "sie", so ist das gleichwertige Verb für "sie" "la'iboo").
    Sozusagen wird das Verb mit dem Subjekt im Zahlen dekliniert.
    anaa wa akhiy wa abiy dhahabnaa ila Cairo - Ich und mein Bruder und mein Vater gingen nach Kairo. In diesem Satz steht "ich und mein Bruder und mein Vater" für "wir". Deswegen muß das Verb mit "wir" bzw. "dhahabnaa" konjungiert werden.

    Geschlecht:

    das Arabisch hat zwei Geschlechte, die von fürwörtlichen wie auch verbalen Beimessungen ausgedrückt werden. Die Beimessung durch Ziffer zeigt eine eigenartige 'Polarität'. Die Geschlechte beziehen sich normalerweise auf dem Maskulinum und dem weiblichen Form, aber diese Lage ist viel mehr kompliziert. Der 'weibliche Form' wird auch benutzt, um 'singulative' auszudrücken.

    Die Markierung für den weiblichen Form ist der Suffix -t-. Dennoch werden einige Substantive ohne diese Markierung auch mit der weiblichen Beimessung betrachtet (z.B. umm 'Mutter', ard 'Erde'). Im klassischen Arabisch war die Markierung -t- nicht in pausa ausgesprochen. Sie wird mit einem speziellen Letter geschrieben (ta marbuta), der weist darauf hin, daß ein Laut -t- in sandhi aber nicht in pausa muß ausgesprochen werden.

    Zeitformen:

    Es gibt zwei Hauptzeitformen in der arabischen Sprache. 1.Perfekt, 2.Imperfekt bzw. Präsens. Die Aktion wird im Perfekt beendet. Man kann es auch wie Vergangenheit sehen, da die Aktion vor dem Präsens beendigt und deshalb gehört sie zur Vergangenheit. z.B. man sagt, "ich aß". Die Aktion "Essen" wurde in der Vergangenheit beendigt. Die Vergangenheit könnte ein paar Minuten oder ein paar Jahrzehnten vor dem Präsens sein. Abwechselnd, wird die Aktion im zweiten Zeitform fortgesetzt, d.h., dem Imperfekt. z.B., Du klopfst an die Tür und kommst herein. Du siehst, er ißt. Er sagt Dir, "ich esse ". Die Aktion wird fortgesetzt; Er ißt weiter, während er mit Dir redet. Das ist das Präsens auf Deutsch. Es ist auch das Imperfekt auf Arabisch. Du schaust Dir die obengenannte tabelle und Du lokalisierst das Fürwort "ich" in der linken Spalte und folgt bis zur rechten Spalte "Imperfekt". Du kannst das Verb "akulu" sehen. Es bedeutet: "ich esse". Was ist mit der Zukunft? Na ja, So einen Form gibt es nicht in Arabisch. Man macht es durch die Einführung des Präfixes "sa" an Verben im Imperfekt. z.B., Der Imperfekt von dem Verb "akala" ist "ya'kulu". Bei der Einführung von "sa" an "ya'kulu" bekommt es "saya'kulu", daß "Er wird essen" bedeutet.




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